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Geschäftsfeld 1: Raumplanung und Räumliche Forschung - Projekte

Bergstudie: Analyse von Berggebieten in Europa (2002 - 2004)


Auftraggeber:  Europäische Kommission, Generaldirektion Regionalpolitik (DG Regio) (Brüssel)
Partner:  Centre for Mountain Studies (CMS) (Perth), Institut für Raumplanung Universität Dortmund (IRPUD) (Dortmund), Nordregio - Nordic Centre for Spatial Development (Stockholm), SEGESA (Paris), UNEP World Conservation Monitoring Centre (UNEP-WCMC) (Cambridge), lokale Partner

Die Ziele dieser Studie waren:
  1. Erarbeitung einheitlicher europaweiter Kriterien zur Abgrenzung von Berggebieten

  2. Aufbau einer kleinräumigen GIS-gestützen Datenbasis dieser Gebiete, und

  3. Analyse der Probleme und Potentiale dieser Regionen sowie der Wirksamkeit von bisherigen EU-Politiken und Instrumenten hinsichtlich der Förderung solcher oftmals benachteiligten Gebiete.
Die Studie startete mit der Beobachtung, dass bislang in den EU-Mitgliedsstaaten keine einheitliche Definition zur Abgrenzung von Berggebieten existiert. Stattdessen existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Definitionen. In einem ersten Schritt wurden diese Definitionen gesammelt und kartographisch aufgearbeitet, um sie dann miteinander zu vergleichen und ein Kriterienset zur einheitlichen Abgrenzung zu entwickeln. Diese Kriterien beinhalteten nicht nur naturräumliche und physische, sondern ebenso kulturelle, sozio-ökonomische oder sozio-demographische Aspekte. Nach Verabschiedung dieser Definition und Abgrenzung der Berggebiete wurden dann für diese Gebiete eine kleinräumige (NUTS 5), GIS-gestützte Datenbank erstellt, die alle relevanten naturräumlichen, physischen, kulturellen, sozio-ökonomischen und sozio-demographischen Indikatoren enthält. Diese Datenbasis ist in einem letzten Schritt dazu genutzt werden, die Regionen zu charakterisieren, gemeinsame Probleme und Potentiale zu erkennen, und die bisherigen europaweiten Politiken und Instrumente zur Förderung von Berggebieten auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen, um schlussendlich Empfehlungen zu einer Revision dieser Instrumente zu erarbeiten. Diese Studie war Teil der umfangreichen Vorarbeiten zur Erstellung des 3. Kohäsionsberichtes der Europäischen Kommission. Sie wurde in Zusammenarbeit mit 19 Partnern aus ganz Europa unter der Leitung von Nordregio (Nordic Centre for Spatial Development, Stockholm, Schweden) durchgeführt.
Teil IRPUD/RRG: Aufgaben von IRPUD und RRG waren zum einen der Aufbau der GIS Datenbasis sowie die Sammlung und Aufbereitung der dazugehörigen Metadaten. Zum anderen beteiligten sich IRPUD und RRG bei der Analyse der Berggebiete durch die Berechnung und Auswertung zahlreicher Indikatoren (z.B. Erreichbarkeiten, demographische Entwicklung, Flächennutzung). Schlussendlich oblag IRPUD/RRG die Aufbereitung der Ergebnisse und die Erstellung der Karten sowie das Schreiben von Beiträgen zum Abschlußbericht.
Der Endbericht der Studie kann im pdf Format von den Inforegio Seiten der Europäischen Kommission herunter geladen oder als kostenlose Papierversion ebendort bei Inforegio angefordert werden.



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Weitere Informationen:  Projektleiter Erik Gløersen (Nordregio), bei Christian Lindner (IRPUD) oder Carsten Schürmann.

Weblinks:  INFOREGIO Website



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