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Geschäftsfeld 1: Raumplanung und Räumliche Forschung - Projekte

AccBayern (2008 - 2009)

Erreichbarkeit der Einrichtungen der Daseinsvorsorge in Bayern

Auftraggeber:  Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT) (München)
Partner:  S&W - Spiekermann und Wegener Stadt- und Regionalforschung (S&W) (Dortmund)

Ziel der bayerischen Landesentwicklung ist es, ein auch unter geänderten Rahmenbedingungen leistungs-fähiges System der Zentralen Orte weiter zu entwickeln, um die gleichwertigen Lebensbedingungen in allen Landesteilen auch in Zukunft zu gewährleisten. Dazu ist zunächst eine Analyse und Bewertung der derzeitigen Situation des Systems notwendig. Die zentrale Aufgabe der Studie ist es daher zu analysieren, an welchen Standorten in Bayern sich die verschiedenen Einrichtungen der Daseinsvorsorge etabliert haben und für welche Bevölkerungsteile diese erreichbar sind. Dazu ist die Beantwortung einer Reihe von Fragen notwendig:

  • Wie verteilen sich die ausgewählten Leiteinrichtungen der Daseinsvorsorge in Bayern?

  • Gibt es unter- oder überversorgte Räume in Bayern in Bezug auf bestimmte Einrichtungen?

  • Wie ist die räumliche Verteilung von Versorgungslücken und ggf. Überversorgung?

  • Wie groß ist der Bevölkerungsanteil mit Problemen, wichtige zentralörtliche Einrichtungen zu erreichen?

  • Weichen die Standorte der Leiteinrichtungen von den Zentralen Orten ab?

  • Sind alle Zentralen Orte mit den notwendigen Leiteinrichtungen ihrer jeweiligen zentralörtlichen Stufe ausgestattet?


Als Einrichtungen der Daseinsvorsorge werden in der Studie folgende Standorte der Grund- gehobenen Versorgung berücksichtigt:

  • Schulen (Grundschulen, Haupt- u. Realschulen, Gymnasien)

  • Postämter und -agenturen

  • Arbeitsagenturen

  • Finanzämter

  • Sparkassen

  • Niedergelassene Ärzte sowie Zahnärzte

  • Krankenhäuser

  • Apotheken

  • Polizeistationen und -inspektionen

  • Gemeinden mit Einzelhandelsflächen über 400 qm


Die Studie setzt sich aus drei wesentlichen Arbeitsschritten zusammen:

  • Geokodierung und GIS-Datenbasis: Schaffung einer landesweiten Datenbasis über die räumliche Verteilung der Einrichtungen der Daseinsvorsorge auf Basis einer Geokodierung der relevanten Standorte.

  • Standortanalyse: Kartographische und tabellarische Darstellung der räumlichen Verteilung und Bewertung dieser mit dem System der Zentralen Orte und den Nah- und Mittelbereichen.

  • Erreichbarkeit: Die Erreichbarkeit der Einrichtungen wird mittels Fahrstrecken und Reisezeiten für den Individualverkehr analysiert. Als Ausgangsorte für die Berechnung der Reisezeiten werden dabei im Rahmen eines sog. Rasteransatzes Rasterzellen von 100x100 m Kantenlänge benutzt, die das gesamte bayerische Staatsgebiet abdecken. Die Bevölkerung Bayerns wurde dazu mit Hilfe von Flächennutzungen aus dem ATKIS-Basis-DLM auf die Ebene der Rasterzellen disaggregiert.


RRG ist verantwortlich für die Geokodierung der Standorte der Daseinsvorsorge sowie für den Aufbau der GIS-Datenbasis, und übernimmt im Rahmen der Standortanalyse die Bewertung der räumlichen Verteilung der Einrichtungen vor dem Hintergrund des aktuellen Systems der Zentralen Orte in Bayern.

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Weitere Informationen:  Ansprechpartner für dieses Projektist bei RRG ist Hr. Carsten Schürmann.




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